The Neckel family

Unsere Familiengeschichte
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News

Ich möchte mich bei Ulla und Dieter Neckel aus Südafrika für die Bereitstellung der fünfbändigen Familiengeschichte recht herzlich bedanken. 11.02.2015                

 

Heinrich Neckel:

 

Christian Friedrich Neckel, der sonst stets als Christian Gottfried im Domkirchenbuch erscheint, wurde am 26. Oktober 1713 im Schweriner Dom getauft. Seine Eltern waren Simon Nicolaus Neckel und Anna Margretha Schröder, eine Tochter des Krügers auf der Fähre bei Schwerin, Johann Hinrich Schröder.

 

Christian Gottfrieds Großvater väterlicherseits war Hans Neckel, der in seinen jüngeren Jahren Fürstl.Meckl. Einspänniger in Schwerin gewesen war, dann aber seit 1701 als Schneider und Schulmeister in Rugensee wohnte.

 

Wir dürfen wohl annehmen, daß Christian Gottfried zusammen mit seinen Eltern die später von Rugensee nach Groß Trebbow und dann nach Hundorf gezogenen Großeltern dann und wann besucht hat.

 

In Hundorf lebte zu dieser Zeit der 1644 geborene Hufener Hinrich Neckel, der nach dem Untertanenverzeichnis des Stiftsamts Schwerin von 1700 einen Stiefsohn im Alter von 36 Jahren und eine Tochter im Alter von 20 Jahren hatte.

 

Das Beichtkinderverzeichnis von 1703 macht über ihn folgende Angaben:

 

Hinrich Neckel, ein Witwer, Hausmann in Hundorf.

Jochim Wendt nebst seiner Frau ist sein Stiefsohn.

Jochim Gösch und seine Frau ist sein Knecht.

Christian Düsing, sein Junge.

 

Wir konnten mehrfach feststellen, daß der Ehemann einer Bauerntochter, falls er bei seinem Schwiegervater arbeitete, als dessen Knecht aufgeführt wurde. Darum ist es nicht ausgeschlossen, daß Jochim Gösch mit Hinrich Neckels Tochter verheiratet war.

 

Christian Gottfrieds Onkel war der um fast 2 Jahre ältere Bruder seines Vaters, Hinrich Neckel, der Küster und Schneider in Wittenförden.

 

Seine Vettern waren:

 

1. der 1715 in Cramon geborene, spätere Webermeister in Schwerin, Christopher Neckel;

2. der 1727 in Wittenförden geborene, spätere Kutscher Georg (Jürgen) Christian Neckel und

3. der 1731 in Wittenförden geborene Jochim Hinrich Neckel, der spätere Hofjäger zu Schwerin.

 

Christian Gottfried war also 18 Jahre älter als sein jüngster Vetter, Jochim Hinrich in Wittenförden, der erst 22 Jahre nach der Eheschließung seiner Eltern zur Welt gekommen war.

 

Christian Gottfrieds ältester Sohn, Jochim Friedrich, der spätere Förster zu Neese, Gädebehn und Muchow, war 6 Jahre Jünger als der Hofjäger Jochim Hinrich, der als Vetter seines Vaters sein Onkel zweiten Grades war.

 

Christian Gottfried wurde am 30. September 1735 Bürger in Schwerin. Von Beruf war er Brauer und Gastwirt, und wir nehmen an, daß er in der Rostocker Straße wohnte. Als er sein Bürgerrecht erwarb, hatte er noch nicht sein 22. Lebensjahr vollendet. Die Eintragung im Stadturkundenbuch, die sein Alter mit 24 Jahren angibt, beweist wieder einmal, wie wenig zuverlässig solche Angaben sind.

 

Da sein ältester Sohn im Februar 1737 zur Welt kam, wird Christian Gottfried wahrscheinlich im ersten Halbjahr 1736, also schon im Alter von 22 Jahren, in den Ehestand getreten sein.

 

"Frau Beate Ölgard Neckel" fanden wir fünfmal im Domkirchenbuch als Patin eingetragen. Leider suchten wir vergeblich nach ihrem und ihres Mannes Trautag und wissen darum auch nicht ihren Geburtsnamen.

 

In der nachstehenden Taufeintragung erscheint Christian Gottfrieds Frau zum ersten Mal im Donkirchenbuch:

 

Getauft: 1. November 1739

Johann Hinrich Karrich Sohn

Johann Christoph Ludwig

Paten:

K. Joh. Fried. Prignitz, Pens.v.Settin

H. Christoph Prosch, Pensionär v.Zitlitz

Fr. Beata Nekeln

 

Den Namen Karrich konnten wir in Schwerin nicht feststellen. Zietlitz und Settin waren Domanialgüter, die zu den Kirchspielen Pinnow bzw. Crivitz gehörten, Ortschaften also, von denen der Weg nach Schwerin an der Fähre und damit am Fährkrug vorbeiführte. Wir haben den Eindruck, als ob Beate Ölgard sich unter den genannten Personen im Verwandten- oder Freundeskreis ihrer eigenen Eltern befand und wir ihren Geburtsort im Umkreis der angeführten Güter zu suchen haben.

 

Unter den Paten der eigenen Kinder kommt nach unserer Meinung "H. Rochow", der bei ihrem ältesten Sohn, Jochim Friedrich, Pate stand, als ihr Vater in Frage. Die Familie Rochow fanden wir vertreten: von 1677 - 1704 mit Marten Rochow in Meteln, um 1833 (lt.Staatskalender) mit der. Förster Ludwig Rochow in Wittenförden und 1899 (Adreßbuch) mit der Försterwitwe Rochow in Schwerin.

 

Wie es in unserer eigenen Familie der Fall war, könnten auch Angehörige der Familie Rochow durch mehrere Generationen Jäger oder Förster gewesen sein.

Der Pate "H. Rochow " als Beate Ölgards Vater und als Förster gesehen, gäbe uns die einfachste Erklärung dafür, daß zwei von Christian Gottfrieds Söhnen sich dem Försterberuf zuwandten: Jochim Friedrich und Johann Christoph.

Sparow in Bildern


Neuerungen:   

  1. Ergänzung des Stammbaumes - 20.01.2016
  2. Ergänzung Dieter Neckel - 08.07.2015
  3. Einfügung der Ehefrauen in den Stammbaum - 28.03.15
  4. Menuunterpunkte vollständig erneuert - 23.03.15

Neue Beiträge:

 

                      

Bitte um Ergänzungen: 

Wer Fehler oder Unvollständigkeiten bezüglich der Texte und vor allem des Stammbaumes findet, möge dies mir mitteilen, damit ich Änderungen bzw. Ergänzungen vornehmen kann.