The Neckel family

Unsere Familiengeschichte
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News

Ich möchte mich bei Ulla und Dieter Neckel aus Südafrika für die Bereitstellung der fünfbändigen Familiengeschichte recht herzlich bedanken. 11.02.2015                

 

Hans Neckel wurde am 12.11.1922 in Dalwitzhof als Sohn des landwirtschaftlichen Inspektors und späteren Kaufmanns Hans Neckel geboren. 1928 zogen seine Eltern nach Rostock, wo er die Schule besuchte.

 

Nach Abschluss der Mittelschule in Rostock meldete er sich Ostern 1939 zum Militär. Den zweiten Weltkrieg machte er bis zum Ende mit. Als Oberfähnrich erlebte er 1945 in Österreich das Kriegsende.

 

Im Verlaufe der Nachkriegswirren kam er in den Nordteil des Kreises Gifhorn.

 

Am 27.3.1948 ging Hans in Schweimke (Hankensbüttel) die Ehe mit Gerda Gollub ein, die am 21.6.1926 in Treuburg in Ostpreußen geboren wurde.

 

Hans und Gerda Neckel haben drei Kinder, die in Gifhorn geboren wurden:

 

1. Wolfhard geb. 19.07.1949, Realschulkonrektor in Edemissen

2. Burkhard geb. 27.09.1950, Abteilungsleiter im VW-Werk in Wolfsburg

3. Sighard geb. 25.10.1956, Soziologieprofessor in Frankfurt

 

Von 1945 – 1947 war er in der Landwirtschaft  tätig. Danach ging er als Hilfsarbeiter in eine Mosterei nach Hankensbüttel. Nun  versuchte er als Umschüler eine Tätigkeit zu bekommen. In einer Tischlerei und Dreherei in Hankensbüttel hat er dann bis kurz nach der Währungsreform gearbeitet. Die Firma machte Konkurs.

 

Durch den MTV Gifhorn kam er dann im August 1948 nach Gifhorn zur Firma Elmela, einer Metall- und Lackwarenfabrik. Hier ließ er sich wieder als Umschüler einschreiben, um möglicherweise Emailfachmann zu werden. Leider hat auch diese Firma die Währungsumstellung nicht überstanden.

 

Er musste nun wieder von vorne anfangen und wechselte in den kaufmännischen Beruf.

 

Am 1. Juli 1949 wurde er kaufmännischer Angestellter bei der Firma Ernst Stäbner (Farben, Seifen, Öle und Fette). Am 1. August 1952 hatte er das Glück, bei der Firma Teves KG als Einkäufer eingestellt zu werden. Da es für ihn bei der Firma Teves keine Aufstiegsmöglichkeiten gab, wechselte er nach Braunschweig und wurde zunächst Einkaufsleiter beider Firma Wilhelm Brendes (Wasserwirtschaft und Tiefbau).

 

1960 erhielt er dann die Chance, die Leitung der weitaus größeren Einkaufsabteilung bei der Firma Woldemar Wunderlich in Braunschweig zu übernehmen (Blechwarenfabrik, Elektro- und Sanitärinstallationen, Klempnerei und Konservendosenfertigung). Bei der Firma Wunderlich war er bis zum 30.06.1969 tätig. Durch die Firma Döpke erhielt er die Möglichkeit, sich beruflich wieder nach Gifhorn zu orientieren. Am l. Juli 1969 wurde er Abteilungsleiter für Sportartikel, Camping- und Spielwaren. Der damalige Neubau der Firma Döpke ermöglichte es ihm, auf Wunsch der Geschäftsleitung selbständig die erste Fachabteilung für Sportartikel in Gifhorn aufzubauen.

 

Am 1. Juli 1973 wurde bei der Stadt Gifhorn ein Sachgebiet für Sport eingerichtet. Er bewarb sich und wurde hierfür eingestellt. Während seiner Zeit bei der Stadt Gifhorn war er einige Jahre auch Personalratsvorsitzender der Stadtverwaltung. Aus Altersgründen schied er am 30.11.1987 aus dem Dienst aus.

 

Für seinen unermüdlichen Einsatz für die sportlichen Belange der Stadt Gifhorn, den er im ehrenamtlichen Bereich jahrzehntelang geleistet hat, wurde ihm im Jahre 1997 die Ehrenplakette der Stadt Gifhorn verliehen.

Sighard, Burkhard, Gerda, Hans, Wolfhard – 21. Juni 2001

 

Das Leben des Hans Neckel jun. wurde vom Sport geprägt.

 

Als Zwölfjähriger begann er in seiner Heimatstadt Rostock bei Rostock 60 und späterem RTSK-Rostock Sport zu treiben. Er turnte, spielte Handball und betätigte sich gleichzeitig in der Leichtathletik. 1939 war er aktiver Handballspieler in der Jugendmannschaft und wurde im gleichen Jahr Kreismeister der Jugend im Speerwerfen.

 

Durch seine fünfjährige Soldatenzeit im zweiten Weltkrieg wurde die sportliche Laufbahn unterbrochen. Allerdings spielte er im Jahre 1944  repräsentativ für den damaligen Gau Kärnten im Wiener Praterstadion Handball. Im gleichen Jahr war er außerdem der schnellste 100-m-Läufer in der Stadt Klagenfurt.

 

Nach dem Krieg schloss er sich 1946 als Aktiver dem Hankensbütteler Sportverein an und baute gleichzeitig die Handball- und Leichtathletikabteilung auf.

 

Seit August 1948 war er Mitglied im MTV Gifhorn. In der Vergangenheit betätigte er sich hauptsächlich als aktiver Handballspieler und Leichtathlet. Gleichzeitig übernahm er auch ehrenamtliche Tätigkeiten, die sich vom Jugendwart, Kampfrichterobmann, Trainer, Abteilungsleiter, Kreisfachwart, Kreissportwart, Vorsitzender des Kreisschiedsgerichtes bis hin zum Geschäftsführer des MTV Gifhorn erstreckten. Einige Zeit  war er auch 2. Vorsitzender des MTV Gifhorn.

 

Während seiner aktiven Zeit nach dem Krieg hat er als Leichtathlet an vielen Veranstaltungen (bis hin zu Deutschen Meisterschaften) teilgenommen. Vor allem im Speerwerfen gehörte er zur Spitzenklasse in Niedersachsen. Er wurde in dieser Disziplin mehrere Male Vizelandesmeister. Auch seine 10,9 Sekunden im 100m-Lauf waren in den 50er Jahren eine Spitzenleistung.

 

Hans Neckel verstarb am 22.10. 2008 in Gifhorn. Seine Ehefrau Gerda wohnt in 38518 Gifhorn, Bodemannstr. 6.

 

Zum 60. Geburtstag brachte die Gifhorner  Aller – Zeitung einen großen Bericht über ihn.

Sparow in Bildern


Neuerungen:   

  1. Ergänzung des Stammbaumes - 20.01.2016
  2. Ergänzung Dieter Neckel - 08.07.2015
  3. Einfügung der Ehefrauen in den Stammbaum - 28.03.15
  4. Menuunterpunkte vollständig erneuert - 23.03.15

Neue Beiträge:

 

                      

Bitte um Ergänzungen: 

Wer Fehler oder Unvollständigkeiten bezüglich der Texte und vor allem des Stammbaumes findet, möge dies mir mitteilen, damit ich Änderungen bzw. Ergänzungen vornehmen kann.