The Neckel family

Unsere Familiengeschichte
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News

Ich möchte mich bei Ulla und Dieter Neckel aus Südafrika für die Bereitstellung der fünfbändigen Familiengeschichte recht herzlich bedanken. 11.02.2015                

 

Heinrich Neckel:
Dritter (Windhuker) Unterzweig

 

Friedrich Neckel wurde am 13.6.1889 in Wildkuhl geboren. Er besuchte die Schule in Röbel, Güstrow und Stavenhagen und kam anschließend auf die Landwirtschaftliche Schule nach Eldena bei Greifswald. In den darauf folgenden Jahren konnte er sich auf den Gütern seines Stiefvaters Carl Pentzlin, Neubauhof und Panschenhagen, noch praktische Kenntnisse in der Landwirtschaft erwerben.

 

Nach beendigter Ausbildung genügte er seiner Militärpflicht im Großherzogi. Mecklenb. Jäger Batl. Nr.14 in Colmar, Elsaß.

 

1912 ging Friedrich dann nach Deutsch-Südwestafrika, wo er auf der Farm Sorris-Sorris seine erste Anstellung als Farmge­hilfe fand. Sorris-Sorris lag nördlich von Usakos (zwischen Swakopmund und Karibib) am Rande des Regengürtels in einer Gegend, wo stets eine große Trockenheit herrscht. Hier ge­hörte es zu Friedrichs Obliegenheiten, zweimal im Monat mit einem mit 24 Ochsen bespannten Wagen zum Einkauf nach Usakos zu fahren, jedesmal eine Reise, die hin und zurück eine Woche in Anspruch nahm.

 

Nach Sorris-Sorris war Friedrich noch auf einigen anderen Farmen beschäftigt.

 

Bei Kriegsausbruch meldete er sich bei der Kaiserl. Deutschen Schutztruppe und machte bis zum 9.7.1915, dem Tag der Kapitula­tion, den 1,Weltkrieg mit. Dann kam er ins Kriegsgefangenenlager nach Keetmannshoop.

 

Obwohl nach Kriegsende die deutschen Farmer im Lande bleiben durften und nur die aktiven Angehörigen der Schutztruppe und die Beamten das Land verlassen mußten, geschahen doch einige ungerechtfertigte Ausweisungen. So wurde auch Friedrich 1919 zufolge einer Namensverwechselung ausgewiesen. Er kehrte nach Deutschland zurück und war hier für die nächsten Jahre als Land­wirt tätig.

 

Aber schon nach 5 Jahren, 1924, ging er wieder nach Afrika, diesmal nach Portugiesisch-Ostafrika (Mosambik), wo er als Pflanzer auf einer Sisalplantage arbeitete. 1926 vertauschte er seinen Wohnsitz dann wieder mit Südwestafrika, dem nunmehri­gen Mandatsgebiet.

 

Am 11.10.1929 verheiratete Friedrich sich in Walfischbai mit Karla Sellmann, die in Hamburg am 23.4.1906 geboren war. Ihre Tochter Karla kam am 24.3.1932 in Windhuk zur Welt.

 

Seit 1931 war Friedrich als Betriebsleiter bei der „South West Land & Settlement Co., Ltd.” tätig und verwaltete für diese deutsche Siedlungsgesellschaft die Farmen Hochfels bei Windhuk und Okatjongeama bei Okahandja. 1931 und 1932 konnten sein Bru­der Werner und seine Schwägerin Gertrud hier bei ihm zu Gast sein.

 

Später trat Friedrich in die Dienste der englischen Gesell­schaft „South West Cold Storage and Stock Farmers, Ltd.” in Omatako Ranch bei Okahandja.

 

Während des 2.Weltkrieges wurde auch er interniert und konnte erst 1946 seine Arbeit in Südwestafrika wieder aufnehmen.

 

1949 verwaltete er die Farm „Naos” der Rheinischen Mission, auf der vorwiegend Großvieh gehalten wurde. Naos lag im Norden des Landes bei der Minenstadt Tsuneb und war mit ihren vielen Apfelsinenbäumen eine der schönsten Farmen in dieser Gegend. Auch hier besuchten Werner und Gertrud ihn, nachdem sie 1949 auch nach Südwest zurückgekehrt waren.

 

Als letzte verwaltete Friedrich die Farm “Jakobis” bei Otawi.

 

Friedrich starb am 14.6.1963 im Krankenhaus zu Windhuk und wurde dort auf dem Friedhof beerdigt. Seine Frau – die Ehe wurde 1947 geschieden – blieb in wohnen.

 

Friedrichs Tochter Karla heiratete den Farmer Gert Cloete. Sie haben einen Sohn und zwei Töchter.

Sparow in Bildern


Neuerungen:   

  1. Ergänzung des Stammbaumes - 20.01.2016
  2. Ergänzung Dieter Neckel - 08.07.2015
  3. Einfügung der Ehefrauen in den Stammbaum - 28.03.15
  4. Menuunterpunkte vollständig erneuert - 23.03.15

Neue Beiträge:

 

                      

Bitte um Ergänzungen: 

Wer Fehler oder Unvollständigkeiten bezüglich der Texte und vor allem des Stammbaumes findet, möge dies mir mitteilen, damit ich Änderungen bzw. Ergänzungen vornehmen kann.