The Neckel family

Unsere Familiengeschichte
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News

Ich möchte mich bei Ulla und Dieter Neckel aus Südafrika für die Bereitstellung der fünfbändigen Familiengeschichte recht herzlich bedanken. 11.02.2015                

 

Heinrich Neckel:
Zweiter (Sparower) Unterzweig

 

Hermann Neckel wurde am 17.2.1886 in Sparow geboren. Nach dem Besuch des Realgymnasiums in Güstrow erlernte er die Landwirt­schaft in Gotthun bei Röbel und Scharbow bei Hagenow. Seiner Mili­tärpflicht genügte er in den Jahren 1908/09 beim Großherzogl. Meckl. Feldart.Rgt. Nr. 60 in Schwerin. Anschließend nahm er die Stellung eines Wirtschafters in Niex bei Rostock an.

 

Hermann machte den 1. Weltkrieg von Anfang bis zu Ende mit und zwar bei der Ers.Batt. Nr. 60 der 4. Ers.Div. (General von Werder).

 

Am 1.8.1916 machte sein Vater ihn und seinen Bruder Gottfried zu Mitbesitzern von Sparow. Nach seinem Tod am 3.8.1917 wurden die beiden Brüder die alleinigen Besitzer des Gutes.

 

Am 1.7.1922 schlossen sie einen Pachtkontrakt, wonach Gottfried seinen Anteil an Sparow seinem Bruder Hermann verpachtete.

 

Am 18.7.1924 vermählte sich Hermann zu Roez bei Malchow mit Emma Elisabeth Sophie Werna Burchard, die am 6.3.1899 in Roez geboren war.

 

                                                               

Hermann und Emma Neckel hatten 3 Söhne:


Hermann Paul Karl Ulrich, geb. Rostock 19. 8.1925
Klaus-Martin Horst Friedrich, geb. Rostock 19. 9.1926
Hans-Christian Wolfgang Werner, geb. Sparow 30. 1.1933

 

Im Jahre 1945 wurde Sparow im Zuge der Bodenreform enteignet. Nachdem das Gut fast 100 Jahre im Besitz der Familie gewesen war, mußte Hermann es am 15.10.1945 verlassen. Bis zum 1.7.1947 hielt er sich mit seiner Frau und seinem jüngsten Sohn in Waren auf und dann bis zum 28.2.1948 in Steffenshagen. Seit dem 15.3.1949 wohnte die Familie  – am 15.11. dieses Jahres kehrte auch der älteste Sohn Hermann aus der Gefangenschaft zurück – in Bad Do­beran.

 

Hier starb Hermann am 21.2.1955. Seine Frau Emma blieb noch bis zum 16.3.1963 in dieser schönen, nahe der Ostsee gelegenen Stadt wohnen, um dann ihren Wohnsitz mit Göttingen zu vertauschen.

 

Hermann Neckel

Hermann Neckel wurde am 19.8.1925 in Rostock geboren. Als er schulpflichtig geworden war, erhielt er zunächst mehrere Jahre lang Privatunterricht, dann kam er auf das Realgymnasium in Pots­dam.

 

Von hier aus wurde er 1942 zum Reichsarbeitsdienst einberufen und am 19.8.1943, seinem 18. Geburtstag, zur Wehrmacht (Infanterie, später Kavallerie).

 

Am 19.3.1944 geriet Hermann bei Pinsk in russische Gefangen­schaft, aus der er am 15.11.1949 entlassen wurde.

 

Da Hermann, der jetzt 24 Jahre alt war, keine Möglichkeit mehr hatte, zu Hause Landwirt zu werden, lernte er Schlosser. 1951 bestand er in Rostock seine Gesellenprüfung als Autoschlosser. Nachdem er dann einige Jahre in Pirmasens gearbeitet hatte, wanderte er am 15.8.1955 nach Kanada aus.

 

Hier hielt er sich zunächst in Winnipeg, Manitoba, auf. Dann siedelte er nach Port Moody, Britisch-Kolumbien (Kanada) über.

 

Durch Teilnahme an mehreren Lehrgängen bildete er sich zu ei­nem Spezialschweißer aus.

 

Am 12.6.1959 heiratete Hermann in New Westminster, B.C., Greta Claretta Best, die in Middelton, Nova Scotia, am 26.1.1934 geboren war.

 

Hermann und Greta Neckel haben 2 Kinder, die beide in New West­minster geboren wurden:

 

Barbara Karen, geb. 13.3.1960
Shirley Carola geb. 2.2.1961

 

Information der Tocher Barbara Karen: Hermann verstarb im Jahre 2000.

 

Klaus-Martin Neckel

Klaus-Martin Neckel wurde am 19.9.1926 in Rostock geboren. Nachdem er zunächst auch in Sparow Privatunterricht erhalten hatte, kam er, wie sein Bruder Hermann, auf das Realgymnasium in Potsdam.

 

Nach beendeter Schulzeit meldete er sich zum Reichsarbeits­dienst. Im Juli 1944 wurde er nach kurzem Aufenthalt in Sparow zur Wehrmacht eingezogen und erhielt seine Ausbildung bei der Artillerie in Gnesen.

 

1945 wurde seine Einheit in der Nähe von Warschau eingesetzt. Von Klaus-Martin, der zuletzt als Offiziersanwärter Dienst tat, fehlt seitdem 17.1.1945 jede Nachricht.

 

Hans-Christian Neckel

Hans-Christian Neckel wurde am 30.1.1933 in Sparow geboren. Er ging zunächst in Sparow, dann in Malchow zur Schule.

 

Als nach dem Ende des 2. Weltkrieges, Hans Christian war zu dieser Zeit 12 Jahre alt, Sparow im Zuge der Bodenreform enteignet wurde, mußte er am 15.10.1945 mit seinen Eltern Sparow ver­lassen. Er zog mit ihnen nach Waren und Steffenshagen, wo er weiter zur Schule ging, und schließlich nach Bad Doberan. Hier trat er in die Elektrikerlehre.

 

1951 verließ er Mecklenburg und verdiente sich seinen Lebens unterhalt zunächst in Koblenz und später in Pirmasens. Anschließend ging er nach Frankfurt und wurde Gastwirt.

 

Am 20.6.1964 heiratete er in Frankfurt Brigitte Sachon, die am 5.3.1945 in Berlin geboren war.

 

Hans-Christian und Brigitte Neckel haben 2 Kinder, die in Frankfurt zur Welt kamen:

 

Detlef Uwe, geb. 8.12.1964
Hermann Martin, geb. 3.5.1966

 

Eigene Ergebnisse:
„Noch bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein führte der sogenannte „Rote Wirt“ Hans-Christian Neckel die zentrale Kneipe, das „Depot“ am Buchrainplatz“, wie es in der „Frankfurter Rundschau“ vom 12. Juli 2011 hieß.

 

In der Zeit vom 01.11.1972 – 31.03.1985 und vom 01.04.1997 – 10.02.1998 war er SPD-Stadtverordneter in Frankfurt.

 

Information von Barbara Karen: Er verstarb im Jahre 2001.

Sparow in Bildern


Neuerungen:   

  1. Ergänzung des Stammbaumes - 20.01.2016
  2. Ergänzung Dieter Neckel - 08.07.2015
  3. Einfügung der Ehefrauen in den Stammbaum - 28.03.15
  4. Menuunterpunkte vollständig erneuert - 23.03.15

Neue Beiträge:

 

                      

Bitte um Ergänzungen: 

Wer Fehler oder Unvollständigkeiten bezüglich der Texte und vor allem des Stammbaumes findet, möge dies mir mitteilen, damit ich Änderungen bzw. Ergänzungen vornehmen kann.