The Neckel family

Unsere Familiengeschichte
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News

Ich möchte mich bei Ulla und Dieter Neckel aus Südafrika für die Bereitstellung der fünfbändigen Familiengeschichte recht herzlich bedanken. 11.02.2015                

 

Auch mit der Entstehung und der Bedeutung unseres Names haben sich Heinrich und Heinz Neckel im Zuge ihrer Forschungen befasst:

 

Heinrich Neckel:
Ich bin im Laufe meiner Forschung auf verschiedene Träger unseres Familiennamens gestoßen, die aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mit uns in verwandtschaftlicher Beziehung stehen. Entweder verdankt einer ihrer Ahnen seinen Familiennamen einem anderen „Nikolaus”, oder aber es liegt eine andere Ableitung vor.

 

In diesem Zusammenhang will ich auf die von Heintze – Cascorbi in seinem Buch „Die deutschen Familiennamen” genannten Möglich­keiten hinweisen:

 

„Neck” bedeutet Quälgeist, Wassergeist, mittelhochdeutsch = nicker, nickes, näck.

Hiervon kommen die Verkleinerungsformen vor: Näckel, Neckel, Necker, Neckermann und der vom Neckar.

 

„Nock” bedeutet in Bayern so viel wie ein kleiner Hügel (1406: Meyer ob dem Nock), in Tirol wird ein kleiner Hof auch als „Nöckl” bezeichnet.

Hiervon werden abgeleitet: Nock, Nocker, Nöcker, Necker, Nöckl, Neckel und Nockenhaupt.

 

Im Allbuch „Der Neue Brockhaus” Ausgabe 1957 lesen wir unter „Nickel”:

  1. Knecht Ruprecht
  2. (wohl mit Nixe zusammenhängend) auch: Nickelmann, Nix, Wassergeist, böser Kobold, eigensinniges Kind, Scheltwort

Das Metall “Nickel” gelangte zu seinem Namen wie folgt:

 

Sächsische Bergleute versuchten gegen Mitte des 18. Jahrhunderts aus dem Rotnickelkies, den sie für Kupfererz hielten, Kupfer zu gewinnen; da ihnen dies nicht gelang, nannten sie dieses Erz Kupfernickel (Nickel = Kobold).

 

( … ) möchte ich unser Familienmitglied Professor Dr. Gustav Neckel als maßgeblichen Gewährsmann zu Worte kommen lassen. Er schrieb mir am 10.5.1939 folgendes:

 

„Was Ihre Frage angeht, so hängt unser Name keineswegs mit „Meckel“ zusammen, sondern ist die ndd. (= niederdeutsche) Form (Nekel) von Nikolaus.“

 

Die Ableitung von dem Vornamen Nikolaus aber hat zur Folge, daß sich unser Name richtig ohne „ck” schreiben müßte und das erste „e” lang zu sprechen ist, also wie „Neekel”.

 

( … ) ergibt sich ferner aus einem Aufsatz von Archivrat Dr.  F. Techen, Wismar, in dem es heißt.

 

„Im Lande weiß man noch, daß Brockelmann, Neckel, Böckel mit langem Vokal zu sprechen sind” (Mecklenburgische Monats­hefte, 1. Jahrgang, Februar 1925, S. 101).

 

Dazu der Hinweis, daß auch unser Heimatland Mecklenburg sich ebenfalls richtig ohne „ck“ schreiben müßte und auch das erste „e” lang gesprochen werden muß, da der Landesname aus „Mikilinburg”, d.h. große Burg, abgeleitet ist. Erst seit 1859 gibt es offiziell die Schreibweise „Mecklenburg”, obwohl nicht nur Ar­chivrat Lisch, sondern sogar die Brüder Grimm die Ansicht ver­traten, die Schreibweise „Meklenburg“ sei die richtige.

 

Heinz Neckel:
Auf Nicolaus de Metenstorp ist sehr wahrscheinlich der Familienname Neckel zurückzuführen.

 

Die verschiedenen alten Schreibweisen Nekell, Neikell, Neykell belegen, daß es sich bei dem schon bald vor dem k eingefügten Buchstaben c um das Mecklenburgische Dehnungs-C handelt. Das hat aber zur Folge, daß sich unser Name richtig ohne “ck” schreiben müsste und daß das erste “e” lang zu sprechen ist, also wie “Neekel”. Dazu auch der Verweis darauf, daß das erste “e” unserer Herkunftsregion Mecklenburg ebenfalls lang gesprochen wird.

Sparow in Bildern


Neuerungen:   

  1. Ergänzung des Stammbaumes - 20.01.2016
  2. Ergänzung Dieter Neckel - 08.07.2015
  3. Einfügung der Ehefrauen in den Stammbaum - 28.03.15
  4. Menuunterpunkte vollständig erneuert - 23.03.15

Neue Beiträge:

 

                      

Bitte um Ergänzungen: 

Wer Fehler oder Unvollständigkeiten bezüglich der Texte und vor allem des Stammbaumes findet, möge dies mir mitteilen, damit ich Änderungen bzw. Ergänzungen vornehmen kann.