The Neckel family

Unsere Familiengeschichte
  • header_a.jpg
  • header_b.jpg
  • header_c.jpg

News

Ich möchte mich bei Ulla und Dieter Neckel aus Südafrika für die Bereitstellung der fünfbändigen Familiengeschichte recht herzlich bedanken. 11.02.2015                

 

Wappen2Heinrich Neckel:
Im Deutschen Geschlechterbuch  Band 105 ist unser Familienwappen veröffentlicht. Es ist darin wie folgt beschrieben:

 

in Grün auf goldenem Boden ein liegender zwölfendiger goldener Hirsch; auf dem Helme mit grün-goldener Decke eine wachsende, grün mit goldenem Gürtel gekleidete, die Hände in die Seiten stützende Jungfrau mit offenem, goldenem Haar.

 

Verschiedene Familienmitglieder des Testorfer und Plüschower Zweiges haben das Wappen im Petschaft (Siegelstempel) geführt. Es befand sich in der Wohnung von Hans NeckeI Rostock, Augustenstraße 34 auf einen Teller gemalt, der sich später im Besitz von Kapitän i.R. Werner Neckel befand.

 

Dieses Wappen soll dem Hofjäger Jochim Hinrich Neckel vom Mecklenburgischen Herzog verliehen sein, doch nach Auffassung des Meckl. Landeshauptarchiv in Schwerin dürfte die Verleihung eines Wappens durch den damaligen Herzog an den Hofjäger ausgeschlossen sein und Unterlagen wären hierfür nicht vorhanden.

 

So kann es nicht anders sein als daß der Hofjäger Jochim Hinrich oder seine Söhne Jacob und Friedrich, die ja beide zunächst ebenfalls Förster waren, sich das Wappen selber zugelegt haben. Von diesen hat es sich dann auf die Nachkommen weiter vererbt.

 

Das im Deutschen Geschlechterbuch abgebildete farbige Wappen wurde von Ministerialrat Dr. jur. Bernhard Koerner, Berlin (ehe­maligem Mitglied des Königl. Preußischen Heroldsamts) einem Fachmann also auf dem Gebiet der Heraldik, in Anlehnung an das in unserer Familie bereits auf Petschaften geführte Wappen entworfen. Da die Wappenfarben nicht bekannt waren, hat sich der Herausgeber der Familiengeschichte, Heinrich Neckel, für Grün und Gold entschieden, wobei die grüne Farbe zum Ausdruck bringen sollte, daß unserer Familie zur Zeit der Wappenannahme mehrere Förster, Jäger und überhaupt der Jagd Beflissene angehört hatten, wie es ja auch der Hirsch im Wappenschild schon andeutet.

 

Nun zur Jungfrau im goldenen Haar!

 

Nach den seiner Zeit gemachten Angaben sollte die Jungfrau die „Heilige Anna“ darstellen, die als Schutzpatronin der Schiffer gilt. Warum sie als Helmzier für ein Jägerwappen dienen sollte, ist jedoch eigentlich nicht einleuchtend. Wahrscheinlicher scheint es zu sein, daß die Frauengestalt „Diana”, die Göttin der Jagd, darstellen sollte. Vielleicht ist im Laufe der Jahre durch mündliche Überlieferung aus „Diana” „die Anna“ geworden Dennoch soll nicht unerwähnt bleiben, daß in Benz, einem Dorf bei Wismar, das dem Heiligen Geist-Kloster gehörte, noch nach der Zeit der Reformation sich eine Kapelle befand, die der Heiligen Anna geweiht war.

 

wappen1Außer diesem Wappen ist noch ein anderes bekannt, das von ei­ner Familie Neckel geführt wurde und in der Hamburger Wappensammlung von Lorenz Meyer auf Tafel 99 veröffentlicht wurde.

Es geht auf den Hamburger Bürgerkapitän Hinrich Neckell zurück.

Dieses Wappen zeigt im Schild eine Hausmarke und trägt als Helmzier zwischen zwei Flügeln eine Rose.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Eigene Ergebnisse:
Doch schon vorher, also bevor der Hofjäger sich ein Wappen zulegte, muss es schon einmal ein Wappen gegeben haben. Bei eigenen Recherchen habe ich Folgendes herausgefunden:

Sigismund von Luxemburg, 1368 – 1437, seit 1433 römisch-deutsche Kaiser, verlieh den Brüdern Johann u. Michael Neckel  am 14. Juli 1433, nachdem er am 31. Mai in Rom zum Kaiser gekrönt worden war, ein Wappen.

http://www.regesta-imperii.de/id/1433-07-14_1_0_11_2_0_3719_9544

Sigismund

Sparow in Bildern


Neuerungen:   

  1. Ergänzung des Stammbaumes - 20.01.2016
  2. Ergänzung Dieter Neckel - 08.07.2015
  3. Einfügung der Ehefrauen in den Stammbaum - 28.03.15
  4. Menuunterpunkte vollständig erneuert - 23.03.15

Neue Beiträge:

 

                      

Bitte um Ergänzungen: 

Wer Fehler oder Unvollständigkeiten bezüglich der Texte und vor allem des Stammbaumes findet, möge dies mir mitteilen, damit ich Änderungen bzw. Ergänzungen vornehmen kann.